Wie interessant bleibt die Investition in Immobilien auf dem Peloponnes für den durchschnittlichen europäischen Bürger?

Es ist auf jeden Fall spannend, die Entwicklung des Immobilienmarktes zu beobachten, der fast gegensätzlichen Belastungen ausgesetzt ist.
Einerseits führen die gestiegenen Baukosten sowie die Preiserhöhungen bei allen Waren und Dienstleistungen zu einer Einkommensverknappung, und die schrittweise Erhöhung der Kreditzinsen schwächt die Kaufkraft.
Andererseits erlaubt das knappe Wohnungsangebot und die steigenden Baukosten keine starke Senkung der Immobilienpreise.
Die dauerhafte Abwertung des Geldwerts durch Inflation stärkt die Nachfrage nach Immobilien, aus Angst vor Wertverlust der Ersparnisse.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Bürgern westlicher europäischer Länder, die zusätzlich mit steigenden Energiekosten konfrontiert sind.
Natürlich betrifft das auch die Griechen, allerdings mit dem Unterschied, dass in manchen Ländern, wie zum Beispiel im deutschsprachigen Raum Europas, der Winter viermal länger dauert als bei uns, mit niedrigeren Temperaturen und deutlich weniger Sonnenschein.
Daher sind die Energiebedürfnisse eines Haushalts in Griechenland deutlich günstiger als in einem westlichen europäischen Land.
Ein Beispiel: Wenn ein Ausländer ein durchschnittliches Familienhaus im ländlichen Peloponnes, genauer in Argolis oder Messinien, kauft und eine Photovoltaikanlage für 20.000 € installiert, kann er 50 bis 70% des Strombedarfs abdecken.
Neben dem wirtschaftlichen Vorteil gibt es auch die bessere Lebensqualität in Griechenland.
Dass man fast das ganze Jahr über Sonne und Meer genießen kann, kombiniert mit der mediterranen Ernährung, ist ein sehr wichtiges Plus, das für uns fast selbstverständlich ist, aber nicht für viele Bewohner westlicher europäischer Länder.
Ein weiterer Faktor, der die Entscheidung ausländischer Käufer positiv beeinflusst, in Griechenland zu investieren, ist die Lebenshaltungskosten.
In diesem Bereich sind wir zwar in Telekommunikation und bei einigen Lebensmittelkategorien etwas teurer als der europäische Durchschnitt, aber insgesamt ist das Leben in Griechenland günstiger als in den westlichen Ländern Europas.
Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes Deutschland vom September 2021 lag das Preisniveau in Griechenland 23% unter dem in Deutschland.
Steuerlich bietet Griechenland zudem einen großen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen südlichen Ländern:
Wer als Rentner aus einem Drittstaat Griechenland als Steuerwohnsitz wählt, zahlt einen festen Steuersatz von 7%.
Das bedeutet, dass für die nächsten 15 Jahre das Einkommen, inklusive Rente und aller im Ausland bezogenen Einkünfte, mit 7% besteuert wird, vorausgesetzt, man hat einen festen Wohnsitz in Griechenland, egal ob gemietet oder selbst gekauft.
Ein weiterer wirtschaftlicher Faktor ist, dass die Immobilienpreise in Griechenland im Vergleich zu anderen Ländern laut Eurostat deutlich niedriger sind.
Mehr Informationen dazu finden Sie in einem früheren Artikel auf unserem Blog www.skourasrealestate.gr.
Das heißt, griechische Immobilien, speziell im Peloponnes, bleiben im Vergleich zu westlichen Ländern sehr wettbewerbsfähig.
Natürlich gelten diese Verallgemeinerungen nicht für alle Immobilien und Regionen, und es gibt Ausnahmen, auf die wir hier nicht eingehen.
Daher sollte Griechenland für einen ausländischen, europäischen Rentner oder für Arbeitnehmer mit der Möglichkeit zum Homeoffice definitiv eine attraktive Option sein, sei es durch Miete oder Eigentumserwerb.